[http://www.schloss-scheuer.de]
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Heraldisches aus Albstadt
Albstadt
Ortsnamen: Stadt Albstadt

Verliehen am: 27. April 1976

Blasonierung: In Blau eine Silberdistel, im goldenen Schildhaupt eine Hirschstange mit linksgerichteter Wurzel.

Geschichte:
Die Silberdistel dient dazu, die Lage der Stadt auf der schwäbischen Alb zu identifizieren. Es handelt sich hierbei um ein charakteristisches Symbol der heimischen Pflanzenwelt. Die Hirschstange ist ein Zeichen für die Zugehörigkeit der Stadtteile zu Württemberg.
Die Stadt Albstadt entstand 1975 im Zuge der (umstrittenen) Kommunalreform. Gründung als Zusammenschluss der Städte Ebingen (mit den Stadtteilen Laufen, Lautlingen und Margrethausen, bereits seit 1971/72 zusammengeschlossen) und Tailfingen (mit dem Stadtteil Truchtelfingen seit 1934) und den Gemeinden Onstmettingen und Pfeffingen (mit Burgfelden seit 1971
Zur Stadtgründung der Stadt Albstadt wurde ein Münzen-Satz herausgegeben, der auf der Rückseite das Stadtwappen "ALBSTADT" zeigt und auf der Vorderseite ein oder mehrere charakteristische Motive des jeweiligen Stadtteiles.
  
Ortsnamen: Tailfingen

Verliehen am: geführt seit 1969
                       
Blasonierung: Blau/Silber geteilt. Rechts in blau eine silberne Spule, links in Silber ein schwarzer, rechts schreitender Bär. Oben eine Hirschstange in verkehrten Farben.

Geschichte:
Die Hirschstange zeigt die Zugehörigkeit zu Württemberg. Tailfingen gehörte ursprünglich Zollern, ab 1403 zu Württemberg. Die Spule verweist auf die Textilindustrie, der Bär auf die Abtei Sankt Gallen, zu der Truchtelfingen gehörte. Als Tailfingen die Stadtrechte erhielt, wurde Truchtelfingen nach dort eingemeindet. Der Verlust der Eigenständigkeit dieser Gemeinde spiegelt sich auch darin wieder, dass in diesem Stadtteil kein Ortschaftsrat und kein Ortsvorsteher zu finden ist. Die Vereinigung der Wappen ist daher Zugeständnis an die Truchtelfinger bei der Eingemeindung zu werten.
Zur Stadtgründung der Stadt Albstadt wurde ein Münzen-Satz herausgegeben, der auf der Rückseite das Stadtwappen "ALBSTADT" zeigt und auf der Vorderseite ein oder mehrere charakteristische Motive des jeweiligen Stadtteiles.
  
Tailfingen
Ortsnamen: Truchtelfingen, seit 1934 Stadtteil von Tailfingen

Verliehen am: geführt seit 1918
                       
Blasonierung: In Silber ein rechts schreitender Bär, oben ein schwarzer Balken mit silberner Hirschstange.

Geschichte:
Der schreitende Bär verweist auf die Abtei St. Gallen und die frühere Verbundenheit der Gemeinde dorthin. Die Hirschstange ist ein Zeichen für die Zugehörigkeit zu Württemberg
Truchtelfingen
Ortsnamen: Ebingen

Verliehen am: nach hist. Stadtsigel
                       
Blasonierung: Dreimal horizontal geteilt, 1: in gold ein schwarzes Hirschhorn mit linksgerichteter Wurzel, 2: ledig in Silber, 3: ledig in Rot

Geschichte:
Das Hohenberger Wappen um das Hirschhorn als der württembergischen Zugehörigkeit gegen Ende des 16 Jh. vermehrt. Ebingen war lange Zeit Hohenbergisch und gehörte damit auch zur Herrschaft Vorderösterreich. Später wurde der Ort an Würrtenberg verkauft, daher auch die Hirschstange.
  
Ebingen
Ortsnamen: Tailfingen

Verliehen am: seit 1969,
                       
Blasonierung: Blau/Silber geteilt. Rechts in blau eine silberne Spule, links in Silber ein schwarzer, rechts schreitender Bär. Oben eine Hirschstange in verkehrten Farben.

Geschichte:
Die Hirschstange zeigt die Zugehörigkeit zu Württemberg. Tailfingen gehörte ursprünglich Zollern, ab 1403 zu Württemberg. Die Spule verweist auf die Textilindustrie, der Bär auf die Abtei Sankt Gallen, zu der Truchtelfingen gehörte. Als Tailfingen die Stadtrechte erhielt, wurde Truchtelfingen nach dort eingemeindet. Der Verlust der Eigenständigkeit dieser Gemeinde spiegelt sich auch darin wieder, dass in diesem Stadtteil kein Ortschaftsrat und kein Ortsvorsteher zu finden ist. Die Vereinigung der Wappen ist daher Zugeständnis an die Truchtelfinger bei der Eingemeindung zu werten.
Zur Stadtgründung der Stadt Albstadt wurde ein Münzen-Satz herausgegeben, der auf der Rückseite das Stadtwappen "ALBSTADT" zeigt und auf der Vorderseite ein oder mehrere charakteristische Motive des jeweiligen Stadtteiles.
  
Tailfingen
Ortsnamen: Lautlingen

Verliehen am: Geführt seit 1930,amtlich bestätigt 1949

Blasonierung: In Blau eine links blickende, goldene Hirschkuh auf grünem Dreiberg.

Geschichte:
Das Ortswappen wurde analog dem Wappen der Herren von Tierberg angenommen. Die Symbolik wird aber seitenverkehrt dargestellt. Annahme durch den Gemeinderat um 1930 nach einer Darstellung im Siebmacher´schen Wappenbuch. Ob die Umkehrung der Symbolik bewußt oder unbewußt geschah, kann heute nicht mehr geklärt werden. Der Dreiberg soll die Berge Tierberg, Ochsenberg und Heersberg darstellen. Auf diesen befanden sich die Burgen der Herren von Tierberg.
  
Lautlingen
Ortsnamen: Laufen a.d. Eyach

Verliehen am: 8. Juni 1949

Blasonierung: Silber geteilt durch einen schwarzen Wellenbalken, über diesem zwei, darunter eine grüne Tanne.

Geschichte:
Der Wellenbalken soll die Eyach als durchfliesendes Gewässer bezeichnen, die drei Tannen weisen auf die Tradition der Baumschulen sowie die Waldreiche Gemarkung hin.
Laufen a.d. Eyach
Ortsnamen: Margrethausen

Verliehen am: 12. September 1949

Blasonierung: In blau ein rechts schreitender Hirsch. Schildhaupt: in Gold drei blaue Kronen.

Geschichte:
Margrethausen gehörte früher zur Herrschaft der Tierberger. Daran erinnert auch der Hirsch (Lautlingen = Hirschkuh, Hossingen = Hirschkalb) im Wappen. Die Darstellung der drei Kronen bezieht sich wahrscheinlich auf das Frauenkloster, das einstmals den "Hl. drei Königen" geweiht war.
Margrethausen
Ortsnamen: Burgfelden

Verliehen am: 25. Mai 1950

Blasonierung: Schild Silber schräglinks mit schwarzem Zinnenschnitt geteilt, im schwarzen Feld ein rüttelnder Turmfalke.

Geschichte:
Redendes Wappen. Die Burg wird dargestellt mit den Zinnen der Schildteilung. Erinnert auch an die Schalksburg der Herrn von Zollern. Der Ort liegt auf dem Feld vor der Burg.
Burgfelden
Ortsnamen: Pfeffingen

Verliehen am: 27. November 1949
                       
Blasonierung: In schwarz zwei gekreuzte, goldene Spindeln, im goldenen Schildhaupt eine schwarze Hirschstange mit rechtsgerichteter Wurzel.

Geschichte:
Farben und Hirschstange verweisen auf die Zugehörigkeit zu Württemberg. Die Spindeln versinnbildlichen die verwurzelte Textilindustrie der Gemeinde.
Pfeffingen
Ortsnamen: Onstmettingen

Verliehen am: Führung seit 1925, 1950 amtlich bestätigt

Blasonierung: In schwarz eine goldene Waage, im goldenen Schildhaupt eine schwarze Hirschstange mit Wurzel.

Geschichte:
Die Farben sind Württembergisch ebenso wie die Hirschstange. Die Waage weist auf die Feinmechanische Industrie hin.
  
Onstmettingen
Eine Initiative zugunsten
der Schloss-Scheuer